Wir waren echt zufrieden. Rückruf kam schon am gleichen Tag, Termin und fertiger Fahrplan folgten in unter 14 Tagen. Man hat einen festen Ansprechpartner, der auch später noch erreichbar ist. Alles wurde klar erklärt, ohne Fachchinesisch. Den ganzen Förderkram haben sie komplett übernommen. Termine und Preise wurden eingehalten. Klare Empfehlung.
Arten von Wärmepumpen: Luft, Erde oder Wasser im Vergleich
Sie haben sich für eine Wärmepumpe entschieden – aber welche? Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe. Alle arbeiten wie ein umgekehrter Kühlschrank – aber woher sie ihre Wärme holen, entscheidet über Preis, Platzbedarf und Stromverbrauch.

Das Wichtigste in Kürze
- Luft-Wasser-Wärmepumpen (nutzt die Wärme der Außenluft) sind im Bestand der Standard: günstig, ohne Bohrung, schnell eingebaut.
- Erdwärme kostet wegen der Bohrung 10.000 bis 15.000 € mehr, braucht aber weniger Strom.
- Für Erdsonden und Brunnen ist eine Genehmigung der Wasserbehörde nötig.
- Alle Wärmepumpen zum Heizen werden gefördert, wenn sie die Anforderungen erfüllen.
Quellen: KfW: Heizungsförderung für Privatpersonen (Programm 458) · Stand der Angaben: 28.09.2026
Unsicher, welche Bauart zu Ihrem Grundstück passt? Wir prüfen es mit Ihnen.
Kostenloses Erstgespräch anfragenDas Prinzip: ein Kühlschrank, nur umgekehrt
Ein Kühlschrank holt Wärme aus seinem Inneren und gibt sie hinten an die Küche ab. Eine Wärmepumpe macht dasselbe in die andere Richtung: Sie holt Wärme aus der Umgebung – selbst aus Luft mit minus 10 Grad – und gibt sie an das Heizwasser im Haus ab. Strom braucht sie für den Verdichter, der die Wärme auf die nötige Temperatur bringt.
Je wärmer die Quelle, desto weniger Strom ist nötig. Deshalb kommt es auf die Wärmequelle an.
Die Bauarten im Vergleich
| Luft-Wasser | Erdwärme | Grundwasser | Luft-Luft | |
|---|---|---|---|---|
| Wärmequelle | Außenluft | Erdreich über Sonde oder Kollektor | Grundwasser über zwei Brunnen | Außenluft, Wärme direkt an die Raumluft |
| Kosten mit Einbau (EFH) | 28.000 – 40.000 € | 40.000 – 55.000 € | 40.000 – 55.000 € | 5.000 – 15.000 € |
| Typische Jahresarbeitszahl | 3,0 – 3,8 | 3,8 – 4,5 | 4,0 – 5,0 | 3,0 – 4,0 |
| Genehmigung | meist keine | Wasserbehörde | Wasserbehörde | keine |
| Platz | Außengerät | Bohrplatz oder große Gartenfläche | Brunnen | Innen- und Außengeräte |
| Geräusch | Außengerät hörbar | nahezu lautlos | nahezu lautlos | Außengerät hörbar |
Luft-Wasser: der Standard im Bestand
Die große Mehrheit der Wärmepumpen in Bestandshäusern holt ihre Wärme aus der Luft. Sie sind am günstigsten, brauchen keine Bohrung und lassen sich in wenigen Tagen einbauen. Ihr Nachteil: An kalten Tagen ist die Quelle kalt, die Arbeitszahl sinkt, und das Außengerät ist hörbar. Wie man das löst, steht in Wie laut ist eine Wärmepumpe?.
Erdwärme und Grundwasser: teurer, aber sparsamer
Ab etwa 10 bis 15 Metern Tiefe hat das Erdreich das ganze Jahr über rund 10 Grad. Eine Erdsonde reicht meist 80 bis 120 Meter tief. Alternativ werden Rohre flach unter einer großen Gartenfläche verlegt (Flächenkollektor). Die Bohrung kostet 10.000 bis 15.000 €, dafür sinkt der Stromverbrauch um ein Fünftel bis ein Viertel.
Grundwasser-Wärmepumpen sind noch effizienter, brauchen aber passendes Grundwasser in geringer Tiefe und eine Genehmigung für zwei Brunnen. Im Bestand sind sie selten.
Luft-Luft und Hybrid: Sonderfälle
Eine Luft-Luft-Wärmepumpe heizt die Raumluft direkt – im Sommer kann sie kühlen. Sie eignet sich für sehr gut gedämmte Häuser oder als Ergänzung, siehe Klimaanlage mit Förderung.
Bei einer Hybridheizung arbeitet die Wärmepumpe mit einem Gas- oder Ölkessel zusammen. Das ist eine Lösung für große Mehrfamilienhäuser oder Häuser mit sehr hohem Wärmebedarf. Gefördert wird dabei nur der Teil mit erneuerbarer Energie.
Was Eigentümer uns dazu am häufigsten fragen
Welche Wärmepumpe ist die beste?
Die beste ist die, die zu Grundstück und Budget passt. Erdwärme arbeitet am sparsamsten, kostet aber mehr und braucht eine Genehmigung. Für die meisten Bestandshäuser ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe der beste Kompromiss.
Brauche ich für Erdwärme eine Genehmigung?
Für Erdsonden ja, bei der Unteren Wasserbehörde. In Wasserschutzgebieten sind Bohrungen oft verboten. Flächenkollektoren brauchen meist nur eine Anzeige.
Was ist eine Hybridheizung?
Eine Wärmepumpe, die mit einem vorhandenen Kessel zusammenarbeitet. Die Wärmepumpe übernimmt den Großteil des Jahres, der Kessel springt an den kältesten Tagen ein.
Werden alle Arten gefördert?
Ja, alle Wärmepumpen zum Heizen, wenn sie die technischen Anforderungen der KfW erfüllen. Nicht gefördert werden reine Warmwasser- und Poolwärmepumpen.
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