Wir waren echt zufrieden. Rückruf kam schon am gleichen Tag, Termin und fertiger Fahrplan folgten in unter 14 Tagen. Man hat einen festen Ansprechpartner, der auch später noch erreichbar ist. Alles wurde klar erklärt, ohne Fachchinesisch. Den ganzen Förderkram haben sie komplett übernommen. Termine und Preise wurden eingehalten. Klare Empfehlung.
E-Auto als Stromspeicher: Was bidirektionales Laden heute kann
Sie haben ein Elektroauto oder planen eines – und eine Solaranlage auf dem Dach? Ein Elektroauto hat eine Batterie mit 50 bis 80 Kilowattstunden. Ein Hausspeicher fasst meist 5 bis 10. Würde das Auto abends Strom ans Haus zurückgeben, wäre ein eigener Speicher fast überflüssig. Technisch geht das schon – in der Praxis gibt es noch Hürden.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine E-Auto-Batterie fasst 50 bis 80 kWh, ein Hausspeicher meist 5 bis 10 kWh.
- Beim bidirektionalen Laden gibt das Auto abends Strom an das Haus zurück.
- Das geht heute mit wenigen Modellen und passender Wallbox.
- Überschussladen mit Solarstrom ist schon heute der größte Hebel für mehr Eigenverbrauch.
Quellen: Energiewirtschaftsgesetz § 14a · Stand der Angaben: 28.09.2026
Sie planen E-Auto, Wallbox und Solaranlage? Wir stimmen alles aufeinander ab.
Kostenloses Erstgespräch anfragenDie Idee: das Auto als Batterie fürs Haus
Ein Elektroauto steht im Schnitt über 20 Stunden am Tag. Seine Batterie ist um ein Vielfaches größer als jeder Hausspeicher. Beim bidirektionalen Laden lädt das Auto mittags mit Solarstrom und gibt abends einen Teil an das Haus zurück. Für die tägliche Strecke bleibt genug in der Batterie.
Mit einer Batterie dieser Größe ließe sich der Abend- und Nachtverbrauch eines Haushalts mehrere Tage lang decken.
Was heute schon geht – und was noch nicht
| Heute | |
|---|---|
| Überschussladen: Auto lädt nur mit Solarstrom | mit vielen Wallboxen möglich |
| Auto versorgt das Haus (Vehicle-to-Home) | mit wenigen Modellen und passender Wallbox |
| Auto speist ins Netz zurück (Vehicle-to-Grid) | erste Pilotangebote |
| Garantie der Batterie beim Rückspeisen | je nach Hersteller unterschiedlich geregelt |
Was Sie heute schon tun können
Auch ohne bidirektionales Laden ist ein E-Auto der größte Hebel für mehr Eigenverbrauch. Eine Wallbox mit Überschussladen lädt nur dann, wenn die Solaranlage mehr erzeugt, als das Haus braucht. Steht das Auto tagsüber zu Hause, wandern so Tausende Kilowattstunden im Jahr in den Tank statt für wenige Cent ins Netz.
Häuser mit großer Solaranlage, Wärmepumpe und Ladestation zeigen, wie weit das gehen kann: Die Kosten für Strom, Heizen und Fahren sinken drastisch – und der Anfang ist oft ein einziges Elektroauto.
Wer neu plant, sollte Wallbox und Zählerschrank so wählen, dass ein späterer Umstieg auf bidirektionales Laden möglich bleibt. Mehr in Zählerschrank erneuern.
Was Eigentümer uns dazu am häufigsten fragen
Was ist bidirektionales Laden?
Das Auto kann Strom nicht nur laden, sondern auch wieder abgeben – an das Haus (Vehicle-to-Home) oder ins Netz (Vehicle-to-Grid). Dafür braucht es ein geeignetes Auto und eine passende Wallbox.
Welche Autos können bidirektional laden?
Bisher eine kleine, aber wachsende Zahl von Modellen. Ob Ihr Auto es kann und unter welchen Bedingungen der Hersteller die Garantie für die Batterie behält, steht in den Unterlagen des Herstellers.
Was kostet eine bidirektionale Wallbox?
Deutlich mehr als eine normale: derzeit meist mehrere Tausend Euro. Die Preise sinken, das Angebot ist aber noch klein.
Ersetzt das Auto den Hausspeicher?
Für Häuser, in denen das Auto oft tagsüber zu Hause steht, kann es das in Zukunft. Heute ist ein Hausspeicher die einfachere und erprobte Lösung.
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