Wir waren echt zufrieden. Rückruf kam schon am gleichen Tag, Termin und fertiger Fahrplan folgten in unter 14 Tagen. Man hat einen festen Ansprechpartner, der auch später noch erreichbar ist. Alles wurde klar erklärt, ohne Fachchinesisch. Den ganzen Förderkram haben sie komplett übernommen. Termine und Preise wurden eingehalten. Klare Empfehlung.
Was kostet eine Wärmepumpe wirklich? Kauf, Einbau, Strom und Wartung
Sie haben ein Angebot für eine Wärmepumpe und wissen nicht, ob der Preis stimmt? Ein Angebot über 35.000 € schreckt viele ab. Dabei ist der Kaufpreis nur die halbe Rechnung. Die andere Hälfte sind 20 Jahre Betrieb – und genau dort entscheidet sich, ob die Wärmepumpe günstiger ist als die alte Heizung. Hier ist die ganze Rechnung, mit Zuschuss.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (nutzt die Wärme der Außenluft) kostet im Einfamilienhaus mit Einbau meist 28.000 bis 40.000 €.
- Die KfW zahlt 30 % für alle, dazu Zuschläge – zusammen bis zu 80 %.
- Die Stromkosten hängen an der Jahresarbeitszahl (wie viel Wärme die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom macht): Bei 3,5 kostet die Wärme rund 8 Cent je Kilowattstunde.
- Wartung: 150 bis 300 € im Jahr, kein Schornsteinfeger.
Quellen: KfW: Heizungsförderung für Privatpersonen (Programm 458) · Stand der Angaben: 28.09.2026
Sie haben ein Angebot vorliegen? Wir prüfen, ob Preis und Größe passen – und welcher Zuschuss Ihnen zusteht.
Kostenloses Erstgespräch anfragenWas der Kaufpreis enthält
Das Gerät selbst macht nur einen Teil der Rechnung aus. Für das Außengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 8 bis 10 Kilowatt zahlt man 10.000 bis 18.000 €. Dazu kommen der Einbau, der Warmwasserspeicher, Rohre und Strom, der Abbau der alten Heizung und das Einstellen der Heizkörper. So entsteht aus 12.000 € Gerät schnell eine Rechnung von 30.000 €.
| Posten | Richtwert Einfamilienhaus |
|---|---|
| Wärmepumpe (Luft-Wasser), 8–10 kW | 10.000 – 18.000 € |
| Warmwasserspeicher und Pufferspeicher | 2.000 – 4.000 € |
| Einbau, Rohre, Fundament, Elektrik | 6.000 – 12.000 € |
| Abbau und Entsorgung der alten Heizung, Öltank | 1.000 – 3.000 € |
| Einstellen der Heizkörper (hydraulischer Abgleich) | 800 – 1.500 € |
| Bei Bedarf: größere Heizkörper, neuer Zählerschrank | 0 – 8.000 € |
| Summe | 28.000 – 40.000 € |
Was nach dem Zuschuss bleibt
Selbst bewohntes Einfamilienhaus, eine alte Öl- oder Gasheizung wird ersetzt, Antrag bis Ende Januar 2027.
Wärmepumpe, 34.000 €
Sie zahlen selbst 21.120 €. Mit Zuschlag wegen des Einkommens kann der Zuschuss auf bis zu 80 % steigen.
Wie sich der Zuschuss zusammensetzt und wann er sinkt, steht auf unserer Seite Heizungsförderung.
Die laufenden Kosten: Strom statt Gas
Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden Wärme. Wie viel genau, sagt die Jahresarbeitszahl. Damit lässt sich der Betrieb einfach mit der alten Heizung vergleichen.
Wartung und Lebensdauer
Eine Wärmepumpe braucht weniger Pflege als ein Kessel: Es gibt keinen Brenner, keinen Schornstein und keine Abgasmessung. Eine jährliche Sichtprüfung kostet 150 bis 300 €. Gute Geräte halten 20 Jahre und länger, der Verdichter ist das Bauteil, das am meisten arbeitet.
Teuer wird eine Wärmepumpe dann, wenn sie falsch geplant ist: zu groß, an zu kleinen Heizkörpern oder mit zu heißem Heizwasser. Dann sinkt die Arbeitszahl, und jede Zehntelstelle kostet über 20 Jahre Hunderte Euro. Ob Ihre Heizkörper passen, zeigt der Artikel Wärmepumpe mit Heizkörpern.
Was Eigentümer uns dazu am häufigsten fragen
Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus mit Einbau?
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet mit Einbau, Abbau der alten Heizung und Einstellen der Heizkörper meist 28.000 bis 40.000 €. Eine Erdwärmepumpe mit Bohrung liegt bei 40.000 bis 55.000 €.
Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Jahr?
Teilen Sie den Wärmebedarf Ihres Hauses durch die Jahresarbeitszahl. Bei 20.000 Kilowattstunden Wärme und einer Jahresarbeitszahl von 3,5 sind es rund 5.700 Kilowattstunden Strom.
Was kostet die Wartung?
Rechnen Sie mit 150 bis 300 € im Jahr. Einen Schornsteinfeger braucht die Wärmepumpe nicht, die Kosten für Messungen am Kessel entfallen.
Lohnt sich ein eigener Stromtarif für die Wärmepumpe?
Meist ja. Wärmepumpentarife liegen einige Cent unter normalem Haushaltsstrom. Seit 2024 bekommen Sie außerdem günstigere Netzentgelte, wenn der Netzbetreiber die Wärmepumpe in Ausnahmefällen kurz drosseln darf.
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