Wir waren echt zufrieden. Rückruf kam schon am gleichen Tag, Termin und fertiger Fahrplan folgten in unter 14 Tagen. Man hat einen festen Ansprechpartner, der auch später noch erreichbar ist. Alles wurde klar erklärt, ohne Fachchinesisch. Den ganzen Förderkram haben sie komplett übernommen. Termine und Preise wurden eingehalten. Klare Empfehlung.
Jahresarbeitszahl: Die wichtigste Zahl Ihrer Wärmepumpe
Sie vergleichen Wärmepumpen und wissen nicht, worauf es ankommt? Zwei Wärmepumpen, gleicher Preis, gleiches Haus – und eine verbraucht ein Drittel mehr Strom. Der Unterschied steckt in einer Zahl, die in keinem Prospekt groß steht: der Jahresarbeitszahl (wie viel Wärme die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom macht). Wer sie versteht, kauft besser und heizt günstiger.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Jahresarbeitszahl sagt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe über ein Jahr aus einer Kilowattstunde Strom macht.
- Im Altbau sind 3,0 bis 3,5 gut, Erdwärmepumpen schaffen oft über 4.
- Jedes Grad weniger Heizwassertemperatur verbessert sie um etwa 2 bis 2,5 %.
- Der COP im Datenblatt ist ein Laborwert und fast immer höher.
Quellen: KfW: Heizungsförderung für Privatpersonen (Programm 458) · Stand der Angaben: 28.09.2026
Sie wollen wissen, welche Arbeitszahl in Ihrem Haus realistisch ist? Wir rechnen es vor dem Kauf aus.
Kostenloses Erstgespräch anfragenWas die Zahl bedeutet
Die Jahresarbeitszahl sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme eine Wärmepumpe über ein Jahr aus einer Kilowattstunde Strom macht. Eine Jahresarbeitszahl von 4 heißt: Für jede bezahlte Kilowattstunde Strom bekommen Sie vier Kilowattstunden Wärme. Drei davon holt die Wärmepumpe kostenlos aus der Umgebung.
Damit ist sie die Zahl, die über Ihre Stromrechnung entscheidet. Bei 20.000 Kilowattstunden Wärme im Jahr macht der Unterschied zwischen 3,0 und 4,0 rund 470 € im Jahr aus – über 20 Jahre fast 10.000 €.
Wovon die Jahresarbeitszahl abhängt
Eine Wärmepumpe arbeitet umso sparsamer, je kleiner der Abstand zwischen der Temperatur der Wärmequelle und der Temperatur des Heizwassers ist. Daraus ergeben sich drei Stellschrauben:
- Temperatur des HeizwassersDer wichtigste Faktor. Jedes Grad weniger verbessert die Arbeitszahl um etwa 2 bis 2,5 Prozent. Große Heizkörper oder Fußbodenheizung helfen.
- WärmequelleErdreich und Grundwasser haben im Winter etwa 8 bis 12 °C, die Außenluft oft unter null. Deshalb erreichen Erdwärmepumpen höhere Werte.
- Planung und EinstellungRichtige Größe, eingestellte Heizkörper, passende Heizkurve (Einstellung, wie stark die Heizung bei Kälte aufdreht). Eine schlecht eingestellte Anlage verschenkt leicht einen halben Punkt.
Nicht verwechseln: COP und Jahresarbeitszahl
In Datenblättern steht meist der COP, etwa „COP 4,8 bei A2/W35“. Das ist ein Laborwert bei 2 °C Außenluft und 35 °C Heizwasser. Im Altbau mit 50 °C und an Frosttagen liegt der echte Wert darunter.
Seriöse Planer rechnen deshalb mit der Jahresarbeitszahl für Ihr Haus, nach einem genormten Verfahren (VDI 4650). Fragen Sie im Angebot danach. Für die Förderung muss die Wärmepumpe ohnehin bestimmte Mindestwerte erreichen.
Ob Ihre Heizkörper eine niedrige Temperatur erlauben, steht in Wärmepumpe mit Heizkörpern.
Was Eigentümer uns dazu am häufigsten fragen
Was ist eine gute Jahresarbeitszahl?
Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (nutzt die Wärme der Außenluft) im Altbau ist 3,0 bis 3,5 gut, über 3,5 sehr gut. Erdwärmepumpen erreichen oft 4 und mehr.
Was ist der Unterschied zwischen COP und Jahresarbeitszahl?
Der COP ist ein Laborwert bei festgelegten Temperaturen, etwa bei 2 °C Außenluft und 35 °C Heizwasser. Die Jahresarbeitszahl ist der tatsächliche Wert über ein ganzes Jahr in Ihrem Haus. Sie ist fast immer niedriger.
Wie messe ich die Jahresarbeitszahl?
Mit zwei Zählern: einem Stromzähler für die Wärmepumpe und einem Wärmemengenzähler. Viele Geräte zeigen beide Werte im Display oder in der App. Teilen Sie die Wärme durch den Strom eines Jahres.
Wie verbessere ich die Jahresarbeitszahl?
Mit niedrigerer Temperatur des Heizwassers: Heizkurve absenken, Heizkörper richtig einstellen lassen, einzelne zu kleine Heizkörper tauschen. Jedes Grad weniger bringt etwa 2 bis 2,5 Prozent.
In vier Klicks zum kostenlosen Erstgespräch
Direkt mit einem eingetragenen Energieberater sprechen, Mo–Fr von 8 bis 19 Uhr.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Schreiben Sie uns – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
WhatsApp öffnenEs gelten die Datenschutzbestimmungen von WhatsApp.
Vor-Ort-Termine in ganz Nordrhein-Westfalen
Ein eingetragener Energieberater ruft Sie innerhalb von 24 Stunden an – etwa 15 Minuten, kostenlos und unverbindlich.
Unverbindlich: Nach dem Gespräch entscheiden Sie, ob und wie es weitergeht.
Wir nutzen Ihre Angaben nur, um Sie zurückzurufen. Kein Newsletter, keine Weitergabe. Datenschutz.