Heizungsoptimierung: 15 % Zuschuss auch ohne neue Heizung
Ihre Heizung läuft noch, aber die Heizkosten sind zu hoch? Nicht jede Heizung muss raus. Wer die vorhandene Anlage richtig einstellt, spart oft spürbar – und das BAFA übernimmt 15 Prozent der Kosten. Welche Maßnahmen dazugehören und für welche Heizungen es gilt.
Das Wichtigste in Kürze
- Das BAFA zahlt 15 %, wenn Sie Ihre vorhandene Heizung sparsamer machen: Heizkörper genau einstellen (hydraulischer Abgleich), Pumpe tauschen, Rohre dämmen, größere Heizkörper einbauen.
- Voraussetzungen: höchstens 5 Wohnungen im Haus, die Heizung älter als zwei Jahre, eine Öl- oder Gasheizung höchstens 20 Jahre alt.
- Die Arbeiten müssen mindestens 300 € kosten (einschließlich Mehrwertsteuer).
- Eine neue Heizung ist keine Optimierung – dafür gibt es die Heizungsförderung der KfW.
Quellen: BAFA: Heizungsoptimierung · Stand der Angaben: 28.09.2026
Sie fragen sich, ob Optimieren reicht oder der Tausch besser ist? Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie Zahlen für beide Wege.
Kostenloses Erstgespräch anfragenWas als Heizungsoptimierung gefördert wird
Ihre Heizung bleibt, wird aber sparsamer – für diese Arbeiten bekommen Sie 15 Prozent Zuschuss.
- Heizkörper genau einstellen (hydraulischer Abgleich) und die Regelung der Heizung anpassen
- Neue, sparsame Heizungspumpe; Temperatur des Heizwassers und Pumpe richtig einstellen
- Heizungsrohre dämmen
- Wärmespeicher für Heizwasser (Pufferspeicher), neu oder als Ersatz
- Größere Heizkörper, die mit höchstens 55 °C warmem Heizwasser auskommen, sowie Fußboden- oder Wandheizungen bis 35 °C
- Technik zum Messen und Regeln der Heizung
Nicht dazu gehört der Tausch der Heizung selbst – der läuft über die Heizungsförderung der KfW.
Für welche Häuser und Heizungen
Prüfen Sie hier, ob Ihr Haus und Ihre Heizung die Bedingungen erfüllen.
| Bedingung | Regel |
|---|---|
| Gebäude | bestehendes Haus mit höchstens 5 Wohnungen |
| Alter der Heizung | älter als 2 Jahre |
| Öl- oder Gasheizung | höchstens 20 Jahre alt |
| Hydraulischer Abgleich | in der genauen Variante mit Berechnung für jeden Raum (Verfahren B) |
| Zuschuss | 15 %, mit Sanierungsfahrplan 5 Prozentpunkte mehr auf den Teil über 30.000 € |
| Mindestkosten der Arbeiten | 300 € einschließlich Mehrwertsteuer |
Was kostet die Heizungsoptimierung – und was zahlt der Staat?
Womit müssen Sie rechnen? Dieses Beispiel zeigt die Größenordnung – die Zahlen für Ihr Haus klären wir im Erstgespräch.
So viel übernimmt das BAFA bei einem typischen Einfamilienhaus – einmal ohne, einmal mit Sanierungsfahrplan.
Annahme: Heizkörper genau einstellen (hydraulischer Abgleich), neue sparsame Pumpe, 12 neue Thermostatventile
Ohne Sanierungsfahrplan
Eigenanteil: 2.040 €. Das sind 15 % der Kosten, die das BAFA übernimmt.
Mit Sanierungsfahrplan
Die Maßnahme bleibt unter 30.000 € – der Fahrplan bringt hier keinen Bonus. Er lohnt sich erst, wenn mehrere Schritte zusammenkommen.
Heizung älter als 2 Jahre, fossile Heizung höchstens 20 Jahre alt · Stand 28.09.2026 · Alle Maßnahmen mit Beispielrechnung
Was Eigentümer uns dazu am häufigsten fragen
Kann ich meine Gasheizung optimieren lassen und Förderung bekommen?
Ja, wenn sie höchstens 20 Jahre alt ist. Für ältere Öl- und Gasheizungen gibt es diesen Zuschuss nicht mehr – bei ihnen wird stattdessen der Austausch gefördert.
Brauche ich dafür einen eingetragenen Energieberater?
Für die Heizungsoptimierung allein nicht, ein Fachbetrieb reicht. Beantragen Sie gleichzeitig eine Dämmung, brauchen Sie den Energieberater für den ganzen Antrag.
Wird eine neue Heizung als Optimierung gefördert?
Nein. Der Einbau oder Tausch der Heizung selbst – Kessel, Therme oder Wärmepumpe – ist ausdrücklich ausgeschlossen. Dafür gibt es die Heizungsförderung der KfW.
Wie viel müssen die Arbeiten mindestens kosten?
300 € je Antrag, einschließlich Mehrwertsteuer.
Heizung optimieren statt ersetzen?
Sie sind unsicher, ob sich das bei Ihrer Anlage lohnt? Wir prüfen, was Ihre Anlage noch leisten kann, und beantragen den Zuschuss für die sinnvollen Schritte.
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